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Natur- und Landschaftsschutz

Natur- und Landschaftsschutz
 
 

Südtirol verfügt über einen wertvollen Schatz an Lebensräumen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, den es für zukünftige Generationen zu erhalten gilt. Zu diesem Zwecke wurden bis heute 7 Naturparke (Schlern-Rosengarten, Texelgruppe, Puez-Geisler, Fanes-Sennes-Prags, Trudner Horn, Rieserferner-Ahrn und Sextner Dolomiten) ausgewiesen, darüber hinaus wurden eine Vielzahl von Biotopen und Naturdenkmälern sowie mehrere Landschaftsschutzgebiete (u.a. die Seiser Alm, die durch die dort vorherrschenden Interessenskonflikte zwischen touristischer Nutzung, Landwirtschaft und Naturschutz immer wieder als negatives Beispiel für den Landschafts- und Naturschutz zitiert wird) ausgewiesen. Neuausweisungen von Biotopen und Naturdenkmälern können im Rahmen der Überarbeitung der gemeindeeigenen Landschaftspläne erfolgen.

Bereits seit den 70er Jahren wurden seltene Tier- und Pflanzenarten unter strengen Schutz gestellt, wobei die Listen der geschützten Arten mit Überarbeitung und Vereinheitlichung der unterschiedlichen Schutzbestimmungen im Naturschutzgesetzes 2010 angepasst wurde. Um einen weitgehenderen Schutzstatus für viele bedrohte Arten zu erreichen wurde der Lebensraumschutz im neuen Gesetz festgeschrieben, sodass nun wertvolle Lebensraumtypen unter Schutz stehen. Die in den letzten Jahrzehnten rasante Entwicklung in Richtung Intensivierung des Kulturlandes und die zunehmende Lebensraumzerschneidung haben nämlich großen Einfluss auf viele Arten und führen zu deren Verschwinden bzw. zur akuten Bedrohung derselben.

Die Vorgaben für einen länderübergreifenden Schutz des Naturerbes liefert die EU mit dem Netzwerk Natura 2000. Man versteht darunter ein Netz von naturräumlich wertvollen Gebieten in den Ländern der Europäischen Union, welche einem besonderen Schutz durch die gesetzlichen Grundlagen der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie bzw. der Vogelschutzrichtlinie unterworfen sind. Parallel dazu haben sich die europäischen Länder, welche nicht der Europäischen Union angehören, entschlossen ebenfalls erhaltenswerte Gebiete im Rahmen des so genannten Smaragd-Netzwerkes (z.B. in der Schweiz) auszuweisen und unter besonderen Schutz zu stellen.

Ziel ist die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa, wobei nicht nur natürliche Lebensräume, sondern auch wertvolle, über Jahrhunderte hinweg von Menschenhand geprägte Lebensräume wie Bergmähder unter Schutz gestellt werden. Mit geeigneten Maßnahmen (Management-Pläne) soll ihr Erhalt sichergestellt werden. In Natura-2000-Gebieten gilt das Verschlechterungsverbot, d.h. es darf zu keiner nennenswerten Verschlechterung des Naturzustandes in den ausgewiesenen Gebieten kommen. Die Ausweisung von Natura-2000-Gebieten umfasst in Südtirol derzeit nur bereits unter Schutz gestellte Gebiete (weite Teile der Naturparke, ausgewählte Biotope). Dringender Handlungsbedarf herrscht noch bei der Ausweisung der Villanderer Alm, dem größten zusammenhängenden Moorgebiet Südtirols, als Natura-2000-Gebiet, welches durch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft als Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten gefährdet ist.

Seit dem 26. Juni 2009 hat sich zu den bestehenden Schutzkategorien eine neue hinzugesellt: die Ausweisung von Teilen der Dolomiten als UNESCO-Weltnaturerbe bedeutet eine besondere Auszeichnung für Südtirol, handelt es sich doch um die weltweit höchste Anerkennung für eine Naturstätte.

Der Alpenverein unterstützt – wie im Grundsatzprogramm des Referats für Natur und Umwelt  festgelegt – weitere Bestrebungen zur Unterschutzstellung von Gebieten und deren nachhaltigen Bewirtschaftung, um unser reiches Natur- und Kulturerbe für unsere Nachkommen bewahren zu können.


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